BaE - Berufsausbildung in überbetrieblichen Einrichtungen

 

Die außerbetriebliche Ausbildung (BaE) bietet jungen Menschen, die in einer besonderen Situation sind und zusätzlicher Förderung bedürfen, Ausbildungsmöglichkeiten. Zum förderfähigen Personenkreis gehören, unabhängig von der erreichten Schulbildung, Jugendliche und junge Erwachsene ohne berufliche Erstausbildung, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben. Zum Personenkreis gehören des Weiteren Lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Jugendliche, die ohne zusätzliche Hilfen eine betriebliche Ausbildung nicht beginnen oder realisieren können.Die Jugendlichen werden Auszubildende der DAA, der fachpraktische Teil der Ausbildung wird entweder von einem anerkannten Kooperations- und Ausbildungsbetrieb (kooperative Form) übernommen oder im DAA – Ausbildungsbildungszentrum (integrative Form)  durchgeführt.Sozialpädagogen und pädagogisches Fachpersonal unterstützen die Jugendlichen ganzheitlich durch Stütz- und Förderunterricht, Trainings sowie individuell im Aufbau sozialer Handlungskompetenzen.

Thematische Schwerpunkte

  • Prüfung der Voraussetzungen durch die Agentur für Arbeit (Berufsberater)
  • Ausbildung im anerkannten Ausbildungsberuf (Fachpraxis im Kooperationsbetrieb)
  • Fachtheorie (Berufsschule)
  • Stütz- und Förderunterricht (DAA)
  • Sozial-pädagogische Begleitung über die gesamte Ausbildungszeit
  • Zentrale Abschlussprüfung bei den zuständigen Kammern (allgemein anerkannter Berufsabschluss)

Erfüllung der Schulpflicht / Bis 25 Jahre

2 Jahre (Verkäufer/in; Fachlagerist/in)

3 bis 3,5 Jahre (nach den jeweiligen Berufsanforderungen)

Schwäbisch Gmünd (kooperative Form)